Europaweiter Protesttag der HP/EDS-Beschäftigten

Am 13. November 2008 protestierten erstmalig europaweit Beschäftigte von HP und EDS gegen die geplanten Massenentlassungen.

Am Protesttag beteiligten sich Arbeitnehmer/-innen aus Österreich, Belgien und Spanien. In Frankreich und Italien legten sie zeitweise ihre Arbeit nieder. In Bremen und Rüsselsheim fanden bereits am 21. Oktober 2008 große Kundgebungen statt.

An den EDS-Standorten führten die Betriebsräte Unterschriftensammlungen durch. Darin fordern die Beschäftigten die Geschäftsleitung auf, auf Personalabbau zu verzichten. Er gefährde die Lieferfähigkeit von EDS und bedrohe nicht nur das eigene Unternehmen, sondern auch die Geschäfte der Kunden.

Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Michael Steins, verlangte von der Geschäftsleitung, sich auf »Wachstum, Stabilität, Kundenzufriedenheit und engagierte Mitarbeiter zu konzentrieren« statt auf Personalabbau.

HP will in den kommenden zwei Jahren 24.600 Arbeitsplätze vernichten – davon allein in Europa 9.300.

November 2008

| nach oben | drucken | Stand: 24.11.2008