Auffällig bei der IT-Gehaltsanalyse 2009 der IG Metall ist, dass immer mehr Unternehmen die Entgelte flexibler gestalten. Viele rüsten sich damit gegen die heraufziehende Krise, um im Falle von Auftragsrückgang die Gehälter kürzen zu können und um Kosten zu sparen. Gegenüber der Befragung aus dem letzten Jahr ist die Zahl der Beschäftigten, die variable Gehaltsbestandteile angeben, um ein Viertel gestiegen. Diese Anteile machen bereits zwischen zehn und 25 Prozent des Entgelts aus.
Beschäftigte in tarifgebundenen Unternehmen haben durchweg von der Tariferhöhung profitiert. In fast allen Job-Gruppen bekommen sie variable, erfolgsabhängige Entgeltbestandteile noch dazu (»on top«). Klarer Vorteil für sie: Alles in allem wurde ihnen 2008 in mehr als der Hälfte der untersuchten Jobs durchschnittlich rund zehn Prozent mehr gezahlt als in nicht tarifgebundenen Unternehmen. Aus letzteren beschweren sich viele Beschäftigte darüber, dass sich ihr Gehalt seit Jahren nicht weiter erhöht hat.



