Nach gelungenem Streikauftakt am 4. und 5. Juni mit rund 1.100 Teilnehmenden haben die EDS-Beschäftigten ihre Protestaktionen am 9. und 10. Juni fortgesetzt.
Erneut wollen sie damit den Arbeitgeber dazu drängen, in Tarifverhandlungen einzusteigen, um die Beschäftigung zu sichern, Arbeitsbedingungen zu regeln und Entgelte zu erhöhen. Denn noch immer weigert sich die Geschäftsleitung von EDS OS, entsprechende Verhandlungen aufzunehmen. Und auch weiterhin versucht sie über Streikbrecherprämien die Belegschaft zu spalten. »Die Geschäftsführung unterschätzt permanent die Belegschaft. Die Menschen kämpfen für ihre Forderungen. Sie sind nicht käuflich. In der Wirkung macht es die Menschen nur wütender«, sagt Irmgard Seefried von der IG Metall Darmstadt.
Mit einer flexiblen Taktik wurde der Streik an allen EDS-Standorten fortgesetzt. »Die Stimmung unter den Beschäftigten an den Streiktagen in der vergangenen Woche war sehr gut und kämpferisch«, berichtet Thomas Müller von der Gewerkschaft Verdi. »Sie wissen, dass ihr Streik Wirkung zeigt und Druck macht auf das Unternehmen.«
Juni 2009