Bei NSN haben Innovationen höchste Priorität

Der NSN-Gesamtbetriebsrat fühlt sich durch einen neuen Brief des Vortandsvorsitzenden Simon Beresford-Wylie an die Beschäftigten bestätigt: Innovationen haben höchste Priorität.

Beresford-Wylie beruft sich dabei auf Ergebnisse einer Mitarbeiterumfrage vom April 2008. Für den Gesamtbetriebsrat (GBR) stehen Innovationen schon seit dem NSN-Start im April 2007 im Fokus. Deshalb hat er dieses Thema bereits im Interessenausgleich des letzten Jahres verankert. Dort heißt es: »Die Parteien sind sich einig, dass Innovationen für die Sicherung des Standortes Deutschland wichtig sind. Deshalb wird das Unternehmen Ansprechpartner benennen, die zusammen mit einer Projektgruppe des GBR eine Innovationsinitiative starten mit dem Ziel, über zusätzliche Innovationsimpulse Arbeitsplätze in Deutschland langfristig zu sichern. Die Parteien werden hierzu Verhandlungen mit dem Ziel einer Vereinbarung über die Integration von Mitarbeiterideen (z.B. Prozessideen, Produktideen, Materialideen) in den Innovationsprozess aufnehmen.«

»Der Gesamtbetriebsrat war sich stets bewusst, dass Personalabbau und Innovationsoffensive nicht gleichzeitig funktionieren können«, wird in einer Erklärung betont. Nachdem also das Restrukturierungsprogramm abgeschlossen sei, könne man sich mit ungeteilter Konzentration der Innovation zuwenden. Der GBR verlangt, »jetzt auf die Beschäftigten zuzugehen, um die Innovationskraft eines/einer jeden Einzelnen in diese Innovationsoffensive einzubeziehen«. Als Auftakt zu einer Innovationsoffensive fordert er eine Form der Mitarbeiterbefragung, »die die Innovationskraft in der Belegschaft erfasst. Sie benötigt jetzt ein klares Signal zur Motivation und zum Aufbruch«. Aus diesem Grund führt der GBR Gespräche mit der Firmenseite, damit im zweiten Halbjahr 2008 entsprechende Initiativen umgesetzt werden können.

Juni 2008

| nach oben | drucken | Stand: 10.06.2009