EDS: Verhandlungsergebnis erkämpft

Nicht mehr 836, sondern maximal 300 Stellen sollen bei EDS OS abgebaut werden. Für die betroffenen Beschäftigten wird es eine Transfergesellschaft geben. Diese Eckpunkte gehören zu einem Ergebnis, auf das sich die Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter am Donnerstag nach vierwöchigem Streik geeinigt haben. Die Streikaktionen wurden deshalb am Freitag ausgesetzt.

Mitarbeiter, die das Unternehmen freiwillig verlassen, erhalten eine Abfindung. Ferner sieht der Kompromiss vor, dass die Arbeitsbedingungen für die EDS-Beschäftigten beim Übergang zu Hewlett Packard (HP) weitgehend gesichert werden. Vom Herbst 2009 an, zu diesem Zeitpunkt soll der Betriebsübergang stattfinden, bleibt den EDS-Beschäftigten das erreichte Gehaltsniveau erhalten. Ihr Grundgehalt bei EDS wird weiterhin die Basis für Entgelterhöhungen bei HP bleiben. Auch ihre Ansprüche aus der betrieblichen Altersversorgung bei EDS bleiben erhalten. Außerdem sollen verschiedene Betriebsvereinbarungen weiter gelten.

Der nach vierwöchigem Streik bei Eletronic Data Systems (EDS) erzielte Kompromiss wird am Samstag von der gemeinsamen Tarifkommission der beiden am Arbeitskampf beteiligten Gewerkschaften beraten.

Juni 2009

| nach oben | drucken | Stand: 03.07.2009