IG Metall-Umfrage: Gehaltstipps für Studien-Absolventen

Studienabsolventen in naturwissenschaftlichen Fächern verdienen beim Berufseinstieg in der Regel deutlich mehr als Absolventen von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen – gleichgültig ob sie ihren Abschluss an der Universität, Fachhochschule oder Berufsakademie gemacht haben.

Die IG Metall untersucht Jahr für Jahr die Einstiegsgehälter in großen Firmen der Automobil-, Elektro-, IT-, Maschinenbau-, Stahl- und Telekommunikationsindustrie. Die Zahlen und Daten für 2010 wurden im 3. Quartal 2009 ermittelt. Dabei wurden Betriebsräte aus 47 Unternehmen befragt.

Im Ergebnis zeigt sich, dass die Jahresgehälter von Uni-, FH- und BA-Absolventen relativ eng beieinander liegen. Den Spitzenverdienst von 54.489 Euro erhalten nur zehn Prozent der Uni-Absolventen eines Master-Studiengangs in einem naturwissenschaftlichen Fach. Berufseinsteiger, die ein Ingenieur-, Informatik- oder naturwissenschaftliche Studium an der Fachhochschule vorweisen können, bekommen in dieser Kategorie rund 2.500 Euro weniger. Absolventen von Bundesakademien in diesen Fachrichtungen erhalten sogar ein um mehr als 7.000 Euro verringertes Einstiegsgehalt gegenüber ihren Kollegen, die an der Uni studiert haben.
Generell schneiden Absolventen von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen schlechter ab als die Naturwissenschaftler. Die Differenz macht rund 2.000 Euro im Jahr aus.

März 2010

| nach oben | drucken | Stand: 05.03.2010