Der neue Tarifvertrag sieht höhere Entgelte vor, die im Prinzip das Tarifergebnis von 2009 nachholen, und läuft bis Ende 2011. Er bedeutet zugleich den Einstieg in Verhandlungen um einen Haustarifvertrag, der Infineon-spezifische Lösungen ermöglichen soll.
Der IG Metall und den Belegschaften in München und Regensburg gelang es, das Unternehmen wieder in die Tarifbindung zu bringen, nachdem sie immer wieder gegen den Austritt von Infineon aus dem Arbeitgeberverband protestiert hatten. Anfang Februar kündigten sie neue Protestaktionen und Warnstreiks an, um das Management zu bewegen, Tarifverhandlungen aufzunehmen. Und endlich erreichten sie, dass das Unternehmen erstmals verhandlungsfähige Angebote vorlegte.
In weiteren Verhandlungen wird die Arbeitnehmerseite versuchen, auch für die außertariflich Beschäftigten die Tariferhöhung von 2009 nachzuholen.
März 2010


