HP verweigert ehemaligen Compaq-Beschäftigten eine Gehaltserhöhung. Die 35 Euro zusätzlich sollen nur diejenigen bekommen, die einen Arbeitsvertrag direkt mit HP abgeschlossen haben. Für 150 ehemalige Compaq-Mitarbeiter gilt jedoch auch nach dem Kauf von Compaq durch HP der alte Compaq-Arbeitsvertrag. Dieser garantiert ihnen Gehalt und Arbeitsbedingungen auf der Basis des von der IG Metall ausgehandelten Flächentarifvertrags. Doch davon will die Geschäftsleitung nun runter. Indem sie den ehemaligen Compaq-Beschäftigten jegliche Gehaltserhöhung verweigert, versucht sie diese nun zu zwingen, einen HP-Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Dagegen aber wehren sie sich. Einige von ihnen klagen inzwischen - unterstützt durch die IG Metall - beim Arbeitsgericht auf Gleichbehandlung.
Oktober 2004

