Im Namen von 3-000 mutmaßlichen Freiberuflern verklagen 34 ITler den US-Computerkonzern Hewlett Packard (HP). Sie arbeiten in Vollzeit für HP, werden aber als Subunternehmer oder Freiberufler geführt. Die Klagenden werfen dem Konzern vor, auf diese Weise unerlaubt Sozialleistungen wie Krankenkassen- und Rentenbeiträge sowie Lohnfortzahlung bei Urlaub gespart zu haben. Sie fordern Schadenersatz von mehr als 300 Millionen Dollar für die Zeit ab dem Jahr 2003. Seither soll HP deutlich weniger Mitarbeiter/innen fest eingestellt haben.
In einer zweiten Klage bezichtigt ein langjähriger Mitarbeiter das Management, seit 2003 gewusst zu haben, dass es rechtswidrig sei, Scheinselbstständigkeit zu fördern. Statt die Lage zu ändern, soll der Konzern nach Angaben des Klägers aber alles vertuscht und entscheidende Unterlagen vernichtet haben.
April 2005

