International

Protestierende Siemens-Beschäftigte in Frankreich: Personalchef festgesetzt

Im Werk von Siemens VAI Metal Technologies in St. Chamond (Frankreich) halten Beschäftigte den Leiter der Verwaltungs- und Finanzabteilung sowie die Personalchefin nach wochenlangen, ergebnislosen Protesten fest. mehr

IBM: Stellenabbau trotz Gewinnsprung

Ein mäßiges Plus beim Umsatz, ein satter Anstieg des Gewinns: Mit einem Rekordergebnis präsentierte sich der amerikanische IT-Riese Nr. 1 in den vergangenen Wochen. mehr

Alcatel-Lucent: Weltweiter Sparkurs und Personalabbau

In diesem und im kommenden Jahr will der französisch-amerikanische Telekommunikationsausrüster Alcatel-Lucent jeweils eine Milliarde Euro einsparen. Weltweit sollen deshalb 6.000 Stellen gekappt werden. mehr

Sony Ericsson: Abbau von 2.000 weiteren Arbeitsplätzen geplant

Der Handy-Hersteller Sony Ericsson will nach einem dramatischen Absatzeinbruch weitere 2.000 Arbeitsplätze abbauen und 400 Millionen Euro pro Jahr einsparen, teilte das Gemeinschaftsunternehmen des japanischen Elektronikkonzerns Sony und des schwedischen Telekomausrüsters Ericsson mit. mehr

Österreich: Siemens Österreich baut Stellen ab

Statt ursprünglich 470 werden bei der österreichischen Software-Sparte von Siemens Program and System Engineering (PSE) nur 150 Arbeitsplätze abgebaut. mehr

Panasonic: Japanischer Elektronikkonzern steicht 15.000 Stellen

Rund fünf Prozent der Arbeitsplätze will das Unternehmen weltweit abbauen. Unter anderem sollen 13 japanische und 14 europäische Produktionsstandorte geschlossen werden. mehr

EDS international: 24.600 Stellen sollen wegfallen

Hewlett-Packard (HP) will nach der Übernahme des amerikanischen IT-Dienstleisters EDS weltweit in den nächsten drei Jahren 24.600 Stellen bei HP und EDS abbauen. In Sorge um ihre Jobs wehren sich Beschäftigte in vielen Ländern dagegen. mehr

Alcatel-Lucent: Petition – Russo soll verzichten

Die Beschäftigten von Alcatel-Lucent aus acht Ländern fordern die Topmanager Patricia Russo und Serge Tchuruk auf, auf ihre Abfindungen von je zwei Jahresgehältern zu verzichten. mehr

PC-Hersteller Dell schließt Firmen und baut Arbeitsplätze ab

Der PC-Hersteller Dell will innerhalb von 18 Monaten weltweit Produktionsstandorte abstoßen und Firmen schließen, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). mehr

Ericsson und Telenor entschuldigen sich für Kinderarbeit bei Lieferanten

Die skandinavischen Telekommunikations-Konzerne Ericsson und Telenor haben sich dafür entschuldigt, dass Lieferanten in Bangladesch Kinder beschäftigen. mehr

Nokia: Verlagerung sorgt auch in Rumänien für Proteste

»Die Gewerkschaften müssen vor allem im IT-Bereich viel tun, um Betriebsräte zu stärken, weil dort Zusammenschlüsse häufig sind und die Gefahr von Verlagerungen besonders groß ist.« Das sagt Peter Scherrer, Generalsekretär des Europäischen Metallgewerkschaftsbunds in Brüssel. mehr

Umweltfreundliche IT: Für IT-Unternehmen neuerdings attraktiv

Immer mehr IT-Unternehmen engagieren sich für energieschonende und umweltfreundliche Informationstechnologien. Hintergrund sind steigende Energiekosten durch immer größere Serverkapazitäten sowie die wachsende Kritik an dem zunehmenden Einsatz von Umweltgiften.
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EDS will in den USA 12.000 Stellen abbauen

EDS will rund 12.000 seiner insgesamt 50.000 US-Beschäftigten veranlassen, mit Hilfe eines Frühverrentungsprogramms aus dem Unternehmen auszuscheiden. mehr

IBM: Verhaltensregeln für virtuelle Welten

Auch im Internet sollen sich IBM-Beschäftigte angemessen verhalten, Diskriminierungen und Beleidigungen unterlassen und das intellektuelle Eigentum des Unternehmens schützen. mehr

Avaya: Kooperationen mit USA Gewerkschaften

Die IG Metall und die US-amerikanische Gewerkschaft Comunication Workers of America (CWA) wollen bei dem Telekommunikationsausrüster Avaya künftig kooperieren. mehr

Lenovo: Arbeitsplätze in USA und Europa vernichtet

Der chinesische Computer-Hersteller Lenovo will in diesem Jahr 1.400 Arbeitsplätze in den USA und Europa vernichten. Das beträfe jeden 20. Beschäftigten. mehr

IBM Global Services: Drohende Entlassungswelle

In den USA stehen in der IT-Services-Sparte von IBM offenbar Massenentlassungen bevor. Das Management plant derzeit ein sogenanntes Lean-Projekt. mehr

Motorola will 3 500 Stellen streichen

Der US-Konzern Motorola hat nach schlechten Quartalsergebnissen Massenentlassungen angekündigt. 3 500 Stellen sollen gestrichen werden. Das sagte Firmenchef Ed Zander am Konzernsitz in Schaumburg, Illinois. Die Gewinnmargen sollen so steigen. mehr

IBM: Erhöhtes Krebsrisiko

Die Computer- und Halbleiterindustrie ist längst nicht so sauber und sicher, wie sie häufig vorgibt. Eine Forschungsstudie weist auf ein erhöhtes Krebsrisiko bei IBM hin. mehr

PSE-Ausgliederung: Rückkehrgarantie gefordert

Beschäftigte der Enterprise-Abteilung von Siemens österreichischer Softwareschmiede PSE (Program and System Engineering) protestieren seit September gegen die geplante Abspaltung vom Konzern. mehr

NEC China: Beschäftigte streiken

Rund 300 Frauen eines Werks von NEC Tokin Electronics, in dem knapp 1.000 Frauen arbeiten, waren Mitte Juli im chinesischen Xiamen in Streik getreten. mehr

Siemens-Eurobetriebsräte: EU-weit mehr Rechte gefordert

Das Siemens Europe Committee (SEC) fordert mehr Rechte für Eurobetriebsräte (EBR). In einem Schreiben an den EU-Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit, Vladimir Spidla, verlangt der Zusammenschluss von Eurobetriebsräten des Konzerns, die EU-Richtlinie für Eurobetriebsräte zu überarbeiten und den geänderten wirtschaftlichen und politischen Bedingungen anzupassen. mehr

Getronics: 1000 Arbeitsplätze auf der Kippe

Der niederländische IT-Dienstleister Getronics will 1000 Arbeitsplätze in Europa und den USA abbauen. Das teilte das Management Anfang August im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse in Amsterdam mit. mehr

Nitel Nigeria: Privatisierung kostet 70 Prozent der Jobs

Die Privatisierung des nigerianischen Festnetz-Betreibers Nitel bedroht rund 7.000 der 10.390 Arbeitsplätze. Die nigerianische Tageszeitung »ThisDay« berichtet unter Berufung auf die nationale Post- und Telekom-Gewerkschaft, dass der private Investor Transcorp lediglich 3.330 Beschäftigte des bisherigen Staatsunternehmens übernehmen will. mehr

NEC: Chinesische Belegschaft erkämpft bessere Bedingungen

Die Belegschaft eines Werks von NEC Tokin Electronics im chinesischen Xiamen hat Mitte Juli einen Streik für bessere Arbeitsbedingungen erfolgreich beendet. Die Geschäftsführung sicherte außerdem monatliche Zuschüsse zur Gesundheitsversorgung zu. mehr

EDS:15.000 Jobs gehen in Billiglohn-Länder

Noch in diesem Jahr will der IT-Dienstleister EDS mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Indien und in andere Billiglohn-Länder beginnen. Insgesamt will EDS rund 15.000 Arbeitsplätze in den Industriestaaten vernichten. mehr

IBM Indien: Größter ausländischer Arbeitgeber

43.000 seiner weltweit 329.000 Mitarbeiter/innen beschäftigt IBM mittlerweile in Indien. mehr

Siemens-Betriebsräte: International vernetzt

Etwa 30 Siemens-Betriebsräte und Gewerkschafter aus zehn EU-Staaten sowie aus Indien und Indonesien trafen sich im Januar in der Nähe von München zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch. mehr

Interview mit Werner Mönius, Mitglied des Siemens-Gesamtbetriebsrats und Vorsitzender des Siemens-Eurobetriebsrats

Comcast USA: Gewerkschaftsfreundlicher Stadt gedroht

Der US-Telekommunikationskonzern Comcast droht der Stadt Oakland in Kalifornien, Verträge mit der Kommune zu kündigen, die ihr 17,4 Millionen Dollar einbringen würden. Der Konzern will so einer kürzlich verabschiedeten Satzung des Stadtrats entgegenwirken, die das Gründen einer Gewerkschaftsgruppe in der Comcast-Niederlassung in Oakland erleichtert. Das melden Mitglieder der amerikanischen IT-Gewerkschaft Communication Workers of America (CWA).
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IT-Produktion: Zulieferer entwickeln sich zu Konkurrenten

Zulieferer aus Niedriglohnländern, insbesondere China, entwickeln sich zu Konkurrenten für ihre etablierten Auftraggeber. Die Unternehmen, bei denen IBM und Co. ihre Systeme fertigen ließen, verfügen zunehmend über eigenes technologisches Know-how.

C&W Großbritannien: 3.000 Jobs gefährdet

Beim britischen Telekommunikationsanbieter Cable&Wireless sind 3.000 Jobs gefährdet. Das Unternehmen kündigte an, seine 5.500-köpfige Belegschaft halbieren zu wollen. Die Entlassungen sollen noch in diesem Jahr beginnen und sich über vier bis fünf Jahre hinziehen. Sie hängen mit der geplanten Restrukturierung des Konzerns zusammen. mehr

AT&T: Nach Übernahme von Bell South geht Stellenabbau weiter

Nachdem der US-Telekommunikationskonzern AT&T den Konkurrenten Bell South kürzlich übernommen hat, geht der Stellenabbau weiter: Finanzchef Rick Lindner will - neben bereits angekündigten 26.000 Stellen - weitere 10.000 Jobs streichen. Die Leute sollen über die nächsten drei Jahre mehrheitlich durch »natürliche Abgänge« die Firma verlassen.
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Infineon: Neueste Chipproduktion in Singapur

Infineon will die nächste Generation von Logikchips nicht mehr selbst fertigen, sondern in Singapur produzieren lassen. Während die Infineon-Beschäftigten in Deutschland darum kämpfen, dass der Speicherchip-Hersteller hierzulande in neue Zukunftstechnologien investiert, baut der Konzern seine Kooperation mit dem Vertragsfertiger Chartered Semiconductor Manufacturing in Singapur aus. mehr

AT&T USA: Einigung mit streikbereiten Gewerkschaften

Die amerikanischen Gewerkschaften CWA (Communication Workers of America) und International Brotherhood of Electrical Workers haben sich im Tarifstreit mit dem Telekommunikationskonzern AT&T geeinigt. mehr

Siemens Com Italien: Beschäftigte leisten Widerstand gegen Stellenabbau

Italienische Siemens-Beschäftigte leisten in Cassina de Pecchi bei Mailand Widerstand dagegen, dass Siemens Com die Fertigung an einem Standort bei Neapel konzentrieren will. Dreihundert Produktions-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter könnten dadurch in Cassina de Pecchi ihre Jobs verlieren. mehr

HP Frankreich: 1.240 Stellen in Gefahr

Der Computerkonzern Hewlett Packard (HP) will 1.240 Stellen in Frankreich bis Februar 2007 streichen. Das entspricht einem Viertel der dortigen HP-Arbeitsplätze. mehr

Nepal Telecom: Streik für Mobilfunknetze

Die Angestellten der staatlichen Nepal Telecom (NT) haben Ende August einen unbefristeten Streik ausgerufen. Sie wollen, dass abgeschaltete NT-Mobilfunknetze wieder aktiviert werden. mehr

Siemens China: Beschäftigte protestieren

In Peking protestieren Siemens-Beschäftigte gegen den geplanten Stellenabbau im Mobiltelefongeschäft. Zuvor hatte Siemens Ltd. (China) angekündigt, in der Mobilfunk-Sparte Arbeitsplätze abzubauen. mehr

Hewlett Packard USA: Freiberufler klagen für Sozialleistungen

Im Namen von 3.000 mutmaßlichen Freiberuflern verklagen 34 ITler den US-Computerkonzern Hewlett Packard (HP). Sie arbeiten in Vollzeit für HP, werden aber als Subunternehmer oder Freiberufler geführt. mehr

T-Mobile USA: Telekom diskriminiert Gewerkschafter

Die Telekom-Tochter T-Mobile USA weigert sich, Gewerkschaftsmitglieder zu beschäftigen. mehr

IT-Multis in China: Gewerkschaften behindert

Die Technologiekonzerne Dell, Kodak und Samsung behindern oder verbieten Gewerkschaften in ihren chinesischen Niederlassungen.
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IBM USA: Mit Geschädigten geeinigt

Mit über 50 ehemaligen Beschäftigten, die vermutlich durch Giftstoffe am Arbeitsplatz geschädigt wurden, hat sich IBM außergerichtlich geeinigt. mehr

Hungerlöhne für Billig-PCs

Computerkonzerne wie IBM, Dell oder Hewlett Packard lassen Hardware unter zum Teil menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Niedriglohnländern wie Mexiko, Thailand oder China herstellen. Dies kritisiert die britische Hilfsorganisation CAFOD.
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| nach oben | drucken | Stand: 04.03.2010